SGG

SGG/SSG

Die Schwei­ze­ri­sche Gra­pho­lo­gi­sche Ge­sell­schaft/So­cié­té Su­is­se de Gra­pho­lo­gie wur­de 1950 als Be­rufs­ver­band von qua­li­fi­zier­ten Gra­pho­lo­gen ge­grün­det. Diese verfügen auch über eine aka­de­mi­sche Aus­bil­dung in Psy­cho­lo­gie.

Am 18. Sep­tem­ber 1950 ver­sam­mel­te sich in Zü­rich eine Grup­pe von 28 Gra­pho­lo­gen, um eine qua­li­fi­zier­te Ge­sell­schaft zu grün­den. Das Ta­ges­prä­si­di­um wur­de dem Ini­ti­an­ten Dr. Max Pul­ver über­ge­ben, der in der Fol­ge auch das ers­te Prä­si­di­um über­nahm.

Max Pul­ver hat­te nicht ei­nen Ver­ein ohne Ver­pflich­tung im Sinn, son­dern es soll­te sich eine straf­fe Or­gan­isa­ti­on mit Prü­fungs­recht bil­den, wel­che die vom ZGB ge­for­der­ten Be­din­gun­gen er­füll­te: mit Vorstand und Sta­tu­ten. Er fand es wich­tig, dass ge­gen die Pfu­sche­rei ein­ge­schrit­ten wer­de. Ei­nes der Zie­le soll­te des­halb die Schu­lung sein. Er ori­en­tier­te sich am Grou­pe­ment des Gra­pho­logues Pro­fes­si­o­nels in Frank­reich, wel­ches eben­falls Prü­fun­gen durch­führ­te.

Seit damals gelten unverändert die Ziele:

  • Förderung der wissenschaftlichen Graphologie
  • Förderung des Ansehens der Graphologie in der Öffentlichkeit
  • Wahrung des Berufsethos und des Berufsgeheimnisses
  • Schutz der Auftraggeber und der Berufsgraphologen vor nicht ausgewiesenen und unqualifizierten Graphologen und Graphologinnen

 

Heu­te gehören zeitgemäss schriftpsy­cho­lo­gi­sche For­schung und Qua­li­täts­si­che­rung zu den wich­ti­gen An­lie­gen.